Jahreshauptversammlung der Jungen Union wählt Christoph Mayer zum Chef
Von einem „bewegten und abwechslungsreichen Jahr 2009“ sprach Michael Dambacher als Vorsitzender der Jungen Union (JU) Ostalb. Nicht minder bewegt und abwechslungsreich gestaltete sich auch die Mitgliederversammlung. Christoph Mayer wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Dambacher gab sein Amt aus beruflichen Gründen auf.
Das Superwahljahr hat auch den Mitgliedern der JU-Ostalb viel Schaffenskraft abverlangt. Im Bestreben, ihre Abgeordneten zu unterstützen, wurden sie nicht müde, was Michael Dambacher betonte. Auch Bundestagsabgeordneter Norbert Barthle unterstrich, dass der Besuch von Minister Wolfgang Schäuble in der Gmünder Moschee ohne die Unterstützung der JU nicht möglich gewesen wäre. „Gmünd ist die traditionelle Hochburg der Jungen Union“, bemerkte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Landtagsabgeordneter Winfried Mack stellte fest: „Die Junge Union ist die schlagkräftigste politische Gruppe im Ostalbkreis.“
Die Kolomannhalle war rappelvoll, denn viele Anwärter auf die Mitgliedschaft, deren Anträge geprüft werden, kamen, um hörbar die Kandidatur Tobias Bertenbreiters zu unterstützen. Dieser zeigte neben Christoph Mayer Interesse am JU-Vorsitz. Bertenbreiter wurde in seiner Vorstellung deutlich: „Es gab keinen Stimmenkauf und keinen Versuch zur feindlichen Übernahme“, sagte er. Im Vorfeld hatte es Gerüchte um eben diese Dinge gegeben. Bereits in seinen zwei Jahren als JU-Vorsitzender in Ellwangen habe er die Mitgliederzahl erhöht – 80 neue geworben. Bertenbreiter: „Neid und Missgunst darf nicht zum Synonym für die Junge Union werden.“ Es gebe Wichtigeres als Posten, „stellen wir die JU wieder in den Vordergrund“. Mit diesen Worten legte Bertenbreiter seine Kandidatur nieder. „Die Wunden sind gerissen, es ist eine Zukunftsaufgabe, diese wieder zu schließen“, schloss er. Und sagte zu, hierfür jedem die Hand zu reichen. Stellvertretende Kreisvorsitzende sind Tim Bückner (Gmünd) und Kathrin Strobel (Ries)