Schüler Union kritisiert die SPD

Die Schülerunion im Ostalbkreis spricht in einer Pressemitteilung ein „Klares Nein zur Gemeinschaftsschule á la SPD“ aus. Chancengleichheit durch gezielte Sprachförderung im Kindergartenalter statt Einheitsschule, das ist die Forderung der CDU-Schülervereinigung. Haupt- und Realschule müssen erhalten werden.
Auf dem Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg sprach sich die Partei für das Modell einer Gemeinschaftsschule aus. „Dies beinhaltet längere Grundschulzeiten, die Abschaffung des Gymnasiums in seiner jetzigen Form sowie die Zusammenlegung von Haupt- und Realschule“, meint die Schülerunion. Dieses Modell sei eine klares Nein zur Individualförderung eines jeden Schülers. „Die Schüler Union Ostalb erteilt diesem Experiment eine klare Absage und lehnt jegliche Form von sozialistischer Gleichmacherei entschieden ab“, heißt es in der Mitteilung, „wir sehen die Förderung eines jeden Einzelnen nur im erfolgreichen dreigliedrigen Schulsystem gegeben.“ Gleichzeitig spricht sie sich für ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr und Sprachförderung aus.