Stuttgart 21 bringt irgendwann auch Ostalb 21

Zum Leserbrief von Andreas Mooslehner, Schwäpo vom 2.10.

Andreas Mooslehner fährt offensichtlich nicht oft Zug. Sonst hätte er wahrgenommen, dass gerade auf der Ostalb viel in die Schiene investiert wird.
2009 hat die Bahn die Strecke von Nördlingen bis Schorndorf für über 50 Mio. Euro erneuert. Deshalb mussten die Pendler Ersatzverkehre erdulden. Außerdem wurden fast alle Bahnhöfe im Kreis erneuert. Gerade wird der Bahnhof Oberkochen barrierefrei ausgestattet. Die Bahnhöfe in Aalen und Ellwangen werden für die nächste IC-Generation fit gemacht. Auf der Riesbahn verkehren die modernsten Züge in ganz Süddeutschland. Die Zeiten, in denen die Riesbahn in Frage stand, gehören der Vergangenheit an. Und auch auf der Remsbahn ist mit den alten Waggons im Jahr 2015 Schluss, sobald die Strecke neu ausgeschrieben und vergeben ist.

Das Schnellbahnprojekt Stuttgart-Ulm und auch die Schnellbahnstrecke Nürnberg-Leipzig, die seit einigen Jahren im Bau ist, bringen eine Attraktivitätssteigerung des Nah- und Fernverkehrs im Ostalbkreis. Schließlich will die Bahn doch mehr Fahrgäste auf diesen Neubaustrecken. Es liegt deshalb im ureigenen Interesse der Bahn, dass auch die Zulaufstrecken und Querverbindungen funktionieren. Stuttgart 21 ist ein nachhaltiges Projekt für unsere Kinder. Sie werden froh darüber sein, eine moderne Bahninfrastruktur und gute Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu haben.

Florian Fischer, Oberkochen