Lutz Kiesewetter steht JU Aalen vor
Als er das Amt des Vorsitzenden im November 2008 übernommen habe, sei die JU in einer schwierigen Lage gewesen, ließ Hahn seine Amtszeit Revue passieren. Viele junge Menschen seien politikverdrossen. Doch die Junge Union stehe nicht für Streber und Macht, obwohl Politik teilweise ein schmutziges Geschäft sei, führte Hahn weiter aus. Oft ginge es weniger um die Sache, sondern nur um die Macht. Einige Politiker würden dafür alles tun und das sei sicherlich nicht der richtige Weg. Sich zu engagieren, bedeute auch, immer ein Stück weit die Welt verbessern zu wollen. Dazu gehöre auch, sich an Aktionen zu beteiligen und quer zu denken.
Bei den Wahlen wurde der 17-jährige Lutz Kiesewetter, Sohn des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, zum neuen Vorsitzenden der JU gewählt. Er hatte sich vor seinem Umzug nach Aalen bei der JU schon in Rheinlandpfalz engagiert und war Landesvorsitzender der Schüler-Union. Kiesewetter will die Kräfte der JU neu bündeln und hofft auf ein Miteinander innerhalb der verschiedenen Gremien der CDU. „Wir als Junge Union sollten uns auch um die Bildung kümmern.“, sagte Kiesewetter. Wirtschaft und Bildung gehörten zusammen. Doch das nächste große Ziel sei es, Winfried Mack bei den Landtagswahlen im kommenden Jahr zu unterstützen.